Lebenspraxis I

Lebenspraxis I

Bei uns in der Gemeinschaft gibt es Lebens-Praxis.
Aber wozu jeden Tag diszipliniert an einer Sache üben?
Seien wir ehrlich: Das meiste das wir Tag für Tag tun sind Wiederholungen. Das ist an sich verständlich. Gute Gewohnheiten sind eine wunderbare Sache. Sie geben Sicherheit, vereinfachen die Herausforderungen des Alltags, formen unseren Charakter. Auf eingefahrenen Gleisen rollt es sich bequem – allerdings nur noch auf den vorgegebenen Strecken. Wäre da nicht das 11. Gebot: „Du sollst Gott nicht langweilen“. Wer sich mehr, Adrenalin Endorphin oder oder Serotonin in seinem Leben wünscht wird neue Wege wagen müssen. Ein Sprung am Bungie Seil bleibt ein schneller Kick wird aber unsere Gewohnheiten nicht nachhaltig verändern. Weniger aufwendig, aber wesentlich effektiver ist es, sich täglich für eine bestimmte Zeit mit Neuem zu beschäftigen und eine neue Fähigkeit zu erüben. Ob Körperübungen, ein neues Musik Instrument, Tanz oder eine Achtsamkeits-Übung, sofern regelmäßig praktiziert, wird es dich umformen, weiten, interessanter machen.
Eine Praxis kann zu einer fabelhaften Gewohnheit werden die jung hält und zu mehr Freude im Leben führt.
Hast du eine Praxis? Was hält dich noch davon ab?

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